Üblicher Name: Ficus Ginseng


Wissenschaftlicher Name: Ficus Microcarpa "ginseng" (wenn es Wurzeln hat) oder nur Microcarpa bei veredelten Exemplaren ohne „dicke“ Wurzeln.


Charakterisierung: Gehört zur Familie der Moraceae und wird in China produziert/veredelt.


Die Ficus „ginseng“ sind „Ficus Microcarpa“, die auf eine Ficus-Sorte gepfropft werden, welche die Wurzeln schnell „verdickt“, aber größere und weniger schöne Blätter als der Ficus Microcarpa produziert. Daher haben die Triebe, die aus den „Wurzeln“ wachsen, größere Blätter als der veredelte Bereich und sollten entfernt werden, da sie mit den Trieben der Veredelung konkurrieren.


Der Name „ginseng“ hat nichts mit der Pflanze „Panax Ginseng“ (die medizinische Eigenschaften hat) zu tun, sondern stammt daher, dass „Ginseng“ im Chinesischen (kommt von „Renshen“) mit „Wurzel des Menschen“ übersetzt wird, was auf die starken Wurzeln dieser Pflanzen anspielt.


Ursprünglich handelt es sich nicht um einen Bonsai, sondern um eine Zimmerpflanze, die als Bonsai kultiviert oder sogar „verwandelt“ werden kann, indem man sie in einen Bonsai-Topf umsetzt und alle Bonsai-Techniken wie Drahten usw. anwendet.


Standort: Innenraum in Fensternähe (maximaler Abstand 50 cm), ohne Vorhänge oder Jalousien, wo sie 2 bis 3 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält, wöchentlich um 180° gedreht wird, fern von Wärmequellen oder Klimaanlagen. Die Pflanze kann die warmen Monate draußen verbringen, wobei die 2 bis 3 Stunden direkte Sonne beibehalten werden.


Bewässerung:
 
Gießen Sie die Erde reichlich, bis viel Wasser aus den Drainagelöchern austritt, um den Boden gleichmäßig zu befeuchten, immer von oben, niemals durch Eintauchen, mit einer Gießkanne mit feinen Löchern.

Tipps zur Bewässerung finden Sie in der Bewässerungstechnischen Anleitung.


Lassen Sie die oberste Bodenschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen (um zu prüfen, ob die Pflanze Wasser benötigt, berühren Sie die Erde mit den Fingern).


Wenn Sie einen Untersetzer darunter haben oder die Pflanze in einem Übertopf ohne Drainagelöcher kultivieren, lassen Sie niemals Wasser darin stehen (um Wurzelfäule zu vermeiden).


Das Besprühen der Blätter bringt keinen Vorteil; tun Sie dies nur an den Tagen, an denen Sie düngen und wenn der Dünger für die Blattapplikation bestimmt ist, aber stellen Sie sicher, dass die Blätter nachts trocken sind, um Pilzbefall zu vermeiden.


Nährstoffversorgung: Von Februar bis November, mit einem Basisplan, der einen Komplettdünger (Fertil Bonsai Humic, oder Green & Gold Bonsai Organic oder Biogold), und ganzjährig ein Biostimulans (Bio Bonsai Activ) verwendet werden, welche auch mit anderen Produkten aus unserem Sortiment kombiniert werden können.


Detaillierte Informationen zur Kombination dieser Produkte mit anderen aus unserem Sortiment oder für einen spezifischeren Nährstoffplan finden Sie in der 
technischen Anleitung zum vollständigen Nährstoffplan.


Beschneidung: Aufgrund der großen Blattgröße sollte der Schnitt immer durch "Metsumi" zu Beginn des Austriebs kontrolliert werden.


Die Formschnitt erfolgt üblicherweise nach dem Blattabwurf im Juni/Juli, wobei gleichzeitig das Drahten und Umtopfen vorgenommen wird, wenn sie als Bonsai kultiviert werden. Beim Schneiden tritt Latex aus, der gut stoppt, wenn die Pflanze mit Wasser besprüht wird.


Tipps zum Beschneiden finden Sie in der technischen Anleitung zum Beschneiden und Entlauben.

 

Umtopfen: Mit Terra Bonsai Folhosas im Mai/Juni (spätestens Mitte Juli), nach Blattabwurf oder starkem Rückschnitt.


Details zum Umtopfen, zur Nachbehandlung und zu speziellen Stärkungsmitteln finden Sie in der 
technischen Anleitung zum Umtopfen.


Drahten:
 Wenn sie als Bonsai kultiviert und mit Draht versehen werden, ist die beste Zeit dafür in den warmen Monaten (wenn die Pflanze danach entlaubt wird), idealerweise Ende Mai oder Juni/Juli.


Hinweise zum Drahten finden Sie in der 
technischen Anleitung zum Drahten. 

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