
Suiseki ist die Kunst, Steine zu betrachten, deren Formen von der Kraft der Natur geformt wurden oder deren natürliche Farben an etwas erinnern.
"Suiseki" ist an sich eine Kunstform, es sind Steine, die in der Natur gesammelt werden und wegen ihrer Formen geschätzt werden, die an Landschaften, Menschen, Pflanzen oder Tiere erinnern. Diese Steine dürfen nach dem Sammeln weder bemalt noch geschnitzt werden und werden in prächtigen Ausstellungsständern präsentiert, die speziell für jeden Fall entwickelt wurden.
Wie beim Bonsai stammt auch die Suiseki-Kunst aus China. Die ersten Hinweise stammen aus der Xia-Dynastie (2500-1766 v. Chr.) und wurden beschrieben als „schöne und edle Steine, die Schluchten, Berge, Inseln oder Täler darstellen“.
Das Wort Suiseki ist eine Abkürzung von Sansuikeiseki:
San = Berg
Sui = Wasser
Kei = Landschaft
Seki = Stein
Damit ein Stein als Suiseki betrachtet werden kann, muss er verschiedene Qualitäten besitzen, wobei die wichtigste die Kraft der Suggestion ist.
Suiseki werden nach drei Kriterien bewertet: Härte und Oberfläche (Shitsu), Kontur und Form (Katachi) sowie Farbe (Iro).
Das aktuelle Klassifikationssystem teilt Suiseki in 3 große Gruppen ein:
Keisho-ishi oder Objektsteine – Sie ähneln Formen von Tieren, Menschen usw.
Biseki oder Edelsteine - Sie werden wegen ihrer Farben und Muster geschätzt.
Sansuikeiseki oder Landschaftssteine – Sie miniaturisieren Formen der Natur, Berge, Täler, Inseln usw.
Im Trubel des Alltags, in dem Stress an der Tagesordnung ist, ist ein Suiseki das ideale Stück, um einen Raum des Friedens und der Gelassenheit zu schaffen, der sich für Meditation zu Hause oder am Arbeitsplatz eignet.